Sonderausstellung

23. August 2019 bis 19. Januar 2020

Bach-Museum

ANNA MAGDALENA BACH • FANNY HENSEL • CLARA SCHUMANN

Drei Künstlerinnen im Blick IMG_1495.JPG

 

Der 200. Geburtstag von Clara Schumann bietet den willkommenen Anlass, drei Musikerinnen in den Blick zu nehmen, die bekannte Namen tragen und in Forschung und Öffentlichkeit auf wachsendes Interesse stoßen: die Hofsängerin Anna Magdalena Bach geb. Wilcke (1701–1760) sowie die Pianistinnen und Komponistinnen Fanny Hensel geb. Mendelssohn (1805–1847) und Clara Schumann geb. Wieck (1819–1896). Ihre Lebensdaten umfassen zwei Jahrhunderte, in denen sich die Handlungsspielräume und Tätigkeitsfelder von Musikerinnen wandelten und erweiterten.

Robert-Schumann-Haus Zwickau: F. Hensel (Ausschnitt), Stahlstich Weger & Singer Leipzig, nach 1840

 

Die Ausstellung beleuchtet ihr vielseitiges Wirken als Interpretinnen, Komponistinnen, Konzertorganisatorinnen, Herausgeberinnen und Musikalienhändlerinnen. Familienbande und gesellschaftliches Umfeld werden gestreift. Der Komponist Johann Sebastian Bach war für alle drei Frauen ein wichtiger Bezugspunkt. Ihre Beschäftigung mit seiner Musik zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung.

 

Zu sehen sind kostbare Originale wie das bekannte Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach, der Lobgesang von Fanny Hensel, Fugenstudien von Clara Schumann und der erste Band des Ehetagebuchs von Clara und Robert Schumann. Zahlreiche Hörstationen bringen die Kompositionen, Konzertprogramme sowie Briefe und Tagebuchausschnitte zum Klingen und laden dazu ein, tief in die Welt der Musikerinnen einzutauchen.

 

Führungen durch die Sonderausstellung:

23. August, 15 Uhr; 30. August, 15 Uhr; 27. September, 15 Uhr; 29. September, 11 Uhr; 25. Oktober, 15 Uhr; 27. Oktober: 11 Uhr; 15. November, 15 Uhr; 17. November, 11 Uhr; 20. Dezember, 15 Uhr; 22. Dezember, 11 Uhr; 17. Januar, 15 Uhr; 19. Januar, 11 Uhr

Geöffnet: Di—So: 10—18 Uhr (geschlossen: 24., 25., 31. Dez. / 7., 8. Jan.)

 

Abbildungen:
Clara Wieck (Titelbild): Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main, Lithographie J. Giere, 1835
Fanny Hensel (Ausschnitt): Robert-Schumann-Haus Zwickau, Stahlstich Weger & Singer Leipzig, nach 1840

 

Wir danken Herrn Dr. Arend Oetker für die großzügige Unterstützung der Ausstellung.

 

Gefördert von der Stadt Leipzig, von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen
Landtag beschlossenen Haushaltes.

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