Konzerte im Sommersaal · Saison 2026
Improvisationen von der Renaissance bis zum Barock
Studierende der HMT Leipzig, Fachrichtung Alte Musik, improvisieren unter Leitung von Martin Erhardt.
Spontanität, Ideenreichtum und die Beherrschung ihres »Handwerks« zeichnen die Meister der musikalischen Improvisation aus. Viele der bekannten Komponisten waren besonders auf diesem Gebiet große Künstler. Auch in der Ausbildung der heutigen Studierenden wird darauf Wert gelegt, das Improvisieren in den Stilen vergangener Epochen zu erlernen.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Trauermusik der älteren Bach-Familie: Motetten und Chorarien aus dem Alt-Bachischen Archiv
J. C. Bach: Mit Weinen hebt sichs an · J. Bach: Weint nicht um meinen Tod · J. M. Bach: Unser Leben währet siebenzig Jahr · J. C. Bach: Der Gerechte, ob er gleich zu zeitlich stirbt · J. M. Bach: Herr, wenn ich nur dich habe · A. Drese: Nun ist alles überwunden · J. C. Bach: Es ist nun aus mit meinem Leben · J. M. Bach: Das Blut Jesu Christi
Ensemble SoaVI: Ursula Göller (Sopran), Caroline Jacob (Sopran), Anna Katharina Schuch (Alt), Fridolin Wissemann (Tenor), Lucas Reis (Bariton), Vincent Hoppe (Bass), Theresa Heidler (Orgel), Dr. Gregor Richter (Konzept und Moderation)
Die Beschäftigung mit seinen komponierenden Vorfahren war für Johann Sebastian Bach zeitlebens von zentraler Bedeutung. Im sogenannten Altbachischen Archiv trug er Werke von Mitgliedern der älteren Bach-Familie zusammen und hütete sie als musikalischen Familienschatz. Zum Kern der Sammlung zählen die aus Anlass von Begräbnissen entstandenen Motetten und Chorarien der Brüder Johann Christoph und Johann Michael Bach. Auf äußerst eindrückliche Weise vermitteln die Stücke eine Vorstellung vom Umgang mit den Themen Tod und Trauer im ausgehenden 17. Jahrhundert.
Konzert im Rahmen der Notenspur-Salons
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Gesprächskonzert & Buchvorstellung mit Musik von Johann Sebastian Bach: Bach und Wien (Leipziger Beiträge zur Bachforschung, Bd. 13, Olms-Verlag/Nomos)
Bach-Rezeption ist lebendige Geschichte. Von Haydn und Mozart bis Brahms und Schönberg: In Wien klingt Bach überall nach. Der Band erzählt von Netzwerken zwischen Berlin, Dresden und Wien, von verschlungenen Wegen einer Bach-Passion bis in die Bukowina und von bekannten wie vergessenen Musiker:innen jenseits der Rezeptionspfade.
Die Buchvorstellung wird als Gesprächskonzert gestaltet. Es wirken mit: Dr. Christine Blanken (Bach-Archiv Leipzig, Autorin und Herausgeberin), Rachel Barton Pine (Violine, 1. Preisträgerin des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig 1992, Mitglied der Jury des Bach-Wettbewerbs Leipzig 2026)
Der Eintritt ist frei, die Platzkapazität begrenzt.
des Bach-Wettbewerb Leipzig 2026 im Fach Violine
Werke von J.-M. Leclair, F. Mendelssohn Bartholdy und J. S. Bach
Finalistinnen und Finalisten, Collegium Musicum ‘23, Neues Bachischen Collegium Musicum
Karten: € 30,00 / 20,00 / 5,00
ermäßigt: € 25,00 / 15,00 / 5,00
(inkl. VVK-Gebühr)
Karten im Museumsshop und hier

Werke für Traversflöte und Clavierinstrument von J. S. Bach, C. P. E. Bach und W. F. Bach
Ulrike Wolf (Traversflöte), Norberto Broggini (Cembalo), Dr. Christiane Hausmann (Konzept und Moderation)
Als zur Mitte des 18. Jahrhunderts hin das musikalische Zeitalter des Barock endet und dasjenige der Empfindsamkeit beginnt, setzt sich in der Musik ein neues Klang- und Ausdrucksideal durch. Das polyphone Denken des vergangenen Jahrhunderts wird nunmehr als »verworren und dunkel« wahrgenommen. Daher werden jetzt vor allem Verständlichkeit, Subjektivität und Natürlichkeit als neue musikalische Ideale postuliert. Im Zuge dieser Entwicklung wird die Blockflöte als führendes Holzblasinstrument von der Traversflöte abgelöst. Letztere ist mit ihrem zarten und vor allem modulationsfähiger Ton bestens geeignet, dem Ideal des neuen Stils entsprechend, emotionale Schattierungen zu zeichnen und mit ausdrucksstarken Melodien zu »rühren und aus der Seele zu reden«.
Die Sonaten für Flöte und ein Tasteninstrument von J. S. Bach und seinen Söhnen Carl Philipp Emanuel und Wilhelm Friedemann zählen zu den bedeutendsten Werken für Flöte, aus dieser Epoche. Die Kompositionen von Bach-Vater zeigen noch ganz den vom kontrapunktischen Denken geprägten Stil, während seine Söhne einen bisweilen schon fast romantischen Ausdruckswillen erkennen lassen.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Alexandra Röseler (Mezzosopran, Cembalo, Moderation), Thomaneranwärter und ehemalige Mitglieder des Thomanerchores
Der Thomanernachwuchs zeigt wieder, was er kann!
In einem unterhaltsamen Programm zur Bachfamilie erklingt Musik aus der berühmten Sammlung. Alexandra Röseler versteht es, Geschichten und Begebenheiten mit Wissenswertem zum Barockzeitalter und der damaligen Musizierpraxis zu verbinden. Daneben erklingen Frühlingslieder
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Veranstalterin: Alexandra Röseler
So, 31.05.2026, 15.00 h: Die originalen Instrumente der Thomaskirche I
Collegium Musicum ‘23
Neben zeitgenössischer Lyrik und historischen Bezügen steht die Einbeziehung der originalen Instrumente der Thomaskirche im Mittelpunkt. Die Verbindung von Musik, Dichtung und authentischen Klangkörpern eröffnet dem Publikum neue Zugänge zur Kulturgeschichte Leipzigs.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Renaissance-Consort-Werke der Familie Bassano am Hofe von Königin Elisabeth I.

Im Mittelpunkt steht die Musik am Hofe von Königin Elisabeth I., gespielt von der Familie Bassano. Das Konzert beleuchtet die Geschichte dieser jüdischen Musikerfamilie, die von Italien nach England emigrierte, um dort das königliche Blockflötenensemble zu begründen.
Werke von Giovanni Bassano, Christopher Tye, John Dowland und John Baldwin
Menashe Lukin (Renaissance-Blockflöte), João Battista Tabora (Renaissance-Blockflöte), Clara Faniusi (Renaissance-Blockflöte)
Eintritt frei – Spenden für die Musiker in die Kollekte (Spendenbox) am Ausgang erbeten
Ein Konzert des Kultur- und Begegnungszentrum »Ariowitsch-Haus e. V. im Rahmender Jüdischen Woche in Leipzig, Teil von Tacheles 2026: Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen


Konzert im Rahmen des Kammermusik-Festivals »Con spirito« in den Leipziger Kulturerbestätten, das 2026 unter dem Motto »Jewish Tunes der Leipziger Romantiker« steht
Wie klingen sie, die jüdischen Einflüsse in der Musik? Anlässlich des Themenjahres »Tacheles – Jüdische Kultur in Sachsen« spürt CON SPIRITO vom 12. bis 20. September 2026 den Jewish Tunes der Leipziger Romantiker nach. Hörbar werden Freundschaften zwischen den Schumanns und den Mendelssohns, zu Joseph Joachim, Giacomo Meyerbeer, Heinrich Heine, Ferdinand Hiller und Ferdinand David. Auch Richard Wagner rückt mit seiner jugendlichen Schwärmerei für Felix Mendelssohn Bartholdy und Giacomo Meyerbeer ins Blickfeld, die später ins Gegenteil umschlug.
Brahms: Die moralische Instanz
Alexander Zemlinsky: Allegro, aus: Streichquintett d-Moll (1894)
Fritz Kreisler: Streichquartett
Arnold Schönberg: »Verklärte Nacht«, op. 4 (1899)
Antje Weithaas, Tobias Feldmann, Sergey Ostrovsky, Angela Chan (Preisträgerin des Joseph Joachim Violinwettbewerbs 2024), Violine
Pauline Sachse, Noémie Bialobroda, Viola
Peter Bruns, Yibai Chen, Violoncello
Karten: € 30,00 / 20,00 zzgl. VVK-Gebühr
Erhältlich unter www.ticketmaster.de
in der Musikalienhandlung M. Oelsner sowie an allen VVK-Stellen
Ermäßigungsberechtigt: Studierende, Kinder, Leipzig-Pass-Inhaber, Schwerbeschädigte
Do, 24.09.2026, 18.00 h: Eröffnung des Ausstellungsteils »Tafelklavier von Johann Chrisitan Bach«
Varvara Manukyan (Tafelklavier)
2024 erwarb das Bach-Archiv Leipzig ein seltenes handsigniertes Tafelklavier von Johann Christian Bach, das leider nicht spielbar ist. Es wird in einem neu errichteten Ausstellungsbereich im Bach-Museum Leipzig dauerhaft präsentiert. Zur Ausstellungseröffnung erklingt ein seltenes historisches Tafelklavier englischer Bauweise, welches dem Originalklang von Bachs Clavier äußerst nahekommt.
Collegium Musicum ‘23
Dr. Wolfram Enßlin (Konzept und Moderation)
Das Konzert konzentriert sich auf den jüngsten Sohn J. S. Bachs, Johann Christian. Der »Londoner Bach« war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts der berühmteste Bach in Europa und für Komponisten wie Wolfgang Amadeus Mozart ein zentrales Vorbild. Neueste Forschungsergebnisse und die jüngst erfolgte Schenkung der Kulukundis-Sammlung erlauben, dieses Konzert mit spannenden neuen Details und teils unbekannten Kompositionen zu garnieren.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Werke von J. S. Bach, J. L. Krebs, F. G. Fleischer, B. C. Weber, J. C. Simon
n. n. (Cembalo), Dr. Bernd Koska (Konzept und Moderation)
Das Konzert macht einen faszinierenden und in Teilen auch kuriosen Aspekt der Bach-Rezeption hörbar. Werke wie Bachs »Wohltemperiertes Clavier« beeinflussten Generationen und Legionen von angehenden Musikern. Und manche versuchten es ihm gleichzutun, sprich: sie komponierten in Bachs Schatten selbst Präludien und Fugen durch alle Tonarten, brachten chromatische Fantasien zu Papier oder versuchten sich an der Vollendung der »Kunst der Fuge«.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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So, 22.11.2026, 15.00 h: Die originalen Instrumente der Thomaskirche
Collegium Musicum ‘23
Neben zeitgenössischer Lyrik und historischen Bezügen steht die Einbeziehung der originalen Instrumente der Thomaskirche im Mittelpunkt. Die Verbindung von Musik, Dichtung und authentischen Klangkörpern eröffnet dem Publikum neue Zugänge zur Kulturgeschichte Leipzigs.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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Do, 03.12.2026, 18.00 h: Konzert zur Eröffnung der Ausstellung »Johann Christian Bach – der Kosmopolit«
Thomas Fritzsch (Viola da gamba), n. n. (Cembalo)
Anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung zu Leben und Wirken des jüngsten Bach-Sohnes lassen der Gambist Thomas Fritzsch und sein Cembalopartner die elegante Klangwelt Johann Christian Bachs wieder aufleben: Das Duo erinnert an die legendären Bach-Abel-Konzerte in London, bei denen Johann Christian Bach gemeinsam mit seinem Landsmann – dem Gambisten Carl Friedrich Abel – die erste Reihe von Abonnementkonzerten in der Musikgeschichte begründete.

Alexandra Röseler (Mezzosopran, Cembalo, Moderation)
Thomaneranwärter und ehemalige Mitglieder des Thomanerchores
In diesem Programm erklingen Lieder, Arien und Stücke für Cembalo aus dem berühmten Notenbüchlein. Alexandra Röseler führt am Cembalo und als Sängerin durch das abwechslungsreiche Programm. Die Thomaneranwärter zeigen ihr Können und stimmen auf die Weihnachtszeit ein.
Karten: € 25,00 / ermäßigt: € 18,00 (inkl. VVK-Gebühr)
Karten im Museumsshop und hier.
Veranstalterin: Alexandra Röseler

Preisträgerkonzert des XXIV. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig
Werke von J. S. Bach und weiteren Komponisten aus dem Wettbewerbsprogramm
Preisträger in den Fächern Orgel, Gesang, Violoncello/Barockvioloncello
Leipziger Barockorchester, Pauliner Barockensemble
Kartenpreis: € 30,00 / ermäßigt: € 25,00 (inkl. VVK-Gebühr)
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